26.1.09

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22.1.09

Thea Dorn: Mädchenmörder

Knallharte amour fou-Story zwischen Serienkiller und dessen weiblichem Opfer.

Spätsommer in Köln, gegen Mitternacht sitzt die 19jährieg Abiturientin Jula nach einer Fete an einer Bushaletstelle, will heim. Ein Wagen kommt viorbei, die Türgeht auf .... und ab da beginnt ein Thriller, der in vielerlei Hinsicht bis an die Grenze des Eerträglichen geht.
Julia gerät an diesem Spätsaommerabend in die Hände eines gefährlichen Killers,eines Serienmörders, der es auf junge Mädchen wie sie abgesehen hat. Erhält sie gefangen, er vergeht sich an ihr, lässt keinen Zweifel darabn, dass sie nicht das erste und nicht sein letztes Opfer sein wird.

Das ganze erfahren wir aus dem Begricht, einem Bekenntnisbuch, das Julie derzeit scxhriebt. Sie ist also wieder frei, sie lebt in Berlin, versucht das Traune desKidnappings zu verarbeiten. Eine Million hat man ihr für ihre Geschichte geboten, und sie gibt sich alles Mühe, diese Chronik ihrer Qual und Demütigungen aufzuschreiben.
Doch an einem Punkt kommt sie nicht weiter. An dem Punkt, an dem ihr Martyrium im Folterkller des Mädchenmörders umgekippt ist, in dem sie sich veränderthat. Was jetzt im Buch folgt, sind Briefe, Briefem die Julia nach dem Ende der Entführung ihrem Kidnapper ins Gefängnis geschrieben hat. Die Briefe erzählen die Geschichte iner Liebe, der Liebe, die in Julia zu ihrme Folterer gewachsen ist, auf einer Tour, zu der der ehemalige Tour de France Profi sie von Belgien nach Frankreich bis nach Spanien mitnimmt, sie zwingt?
Trotz aller Ähnlichkeit muss gesagt werden, dass "Mädchenmörder" KEIN Buch zum Fall Natascha Kampusch ist, auch kein Buch zum sogenannten Stockholm-Syndrom, mit dem die Sympathie zwischen Opfer und Tätern einer Geiselnahme beschrieben wird.
Es ist vielmehr das, wad der Untetritel des Romens sagt eine "Liebesgeschichte" - irritierende. schockierende, bis an die Grenze gehende Lovestory.


Thea Dorn:
Mädchenmörder
Manhattan Hardcover

3.1.09

Arnaldur Indridason: Todesrosen

Kalt ist der Tod in Reykjavik:
Indridasons "Todesrosen" beschreibt das Island vor der Finanzkrise

Lange bevor Island im Strudel der internationalen Finanzkrise an den Rand der Insolvenz geraten ist, kannten Krimi-Fans die Inselrepublik am südlichen Rand des Polarkreises schon als Schauplatz der Romane von Arnaldur Indridason, dessen Kommissar Erlandur Sveinsson (die Tochter ein Junkie, der Sohn ein Krimineller) seinem schwermütigen schwedischen Kollegen Kurt Wallander in Sachen Depression in nichts nachsteht. Mit "Todesrosen" wird den deutschen Lesern jetzt Erlandurs "zweiter Fall" nachgeliefert. Reykjavik Ende der Neunziger ist kalt, aber geprägt vom soliden Wohlstand des Aufschwunges. Die Bauprojekte der Hauptstadt sind fast zu hundert Prozent in der Hand des windigen Geschäftemachers Kalmann, der nebenbei auch noch die Fischerei-Quoten in der Küstenregion Westfjorden aufgekauft hat. Daneben mischt er über seinen Jugendfreund Herbie Rothstein noch im Drogengeschäft mit .
Das ist die gefährliche Gemengelage, in die Kommissar Erlandur und seine Kollegen bei ihren Ermittlungen in der Mordsache Birta geraten. Die junge Tote, Junkie, Drogenkurier und Gelegenheitsprostituierte, wird symbolträchtig drapiert auf dem Grab des isländischen Nationalhelden Jón Sigurdsson gefunden. Eine Verliererin des Aufschwunges, die an die miesen Geschäftemacher aus den besseren Kreisen geraten ist und dabei ein bisschen zuviel von Kalmanns Plan aufgeschnappt hat, die Westfjorden zu entvölkern, um seine Wohnbauprojekte auszulasten.
Kommissar Erlandur kommt dem nach und nach auf die Spur, erweist sich am Ende allerdings als hilflos - zwar nicht bei der Aufklärung des Falles, aber doch bei seinem Versuch, auch nur für eine Spur Gerechtigkeit zu sorgen. Krimi als Anklagebank für eine korrupte, raffgierige Gesellschaft - so kennt man den skandinavischen Zweig des Genres, und so wird er von seinen Fans auch geliebt.

Arnaldur Indridason:
Todesrosen
Lübbe Hardcover